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Ein Hund aus dem Ausland - was ist zu beachten?

An gesetzlichen Vorschriften nur, dass eine Tollwutimpfungen vorhanden sein muss, die mindesten 4 Wochen vor der Einreise erfolgt ist... Was tun wir?
Um alle Hunde nach einem einheitlichen und europäisch anerkannten Standard auf Mittelmeererkrankungen getestet zu haben, haben wir uns entschieden, die Bluttests ab 2006 bei einem deutschen Labor von Parasitus ex /Torsten Naucke (http://www.parasitus.com/parasitus/) untersuchen zu lassen.

Dabei wird darauf geachtet, aus welcher Region ein Hund stammt. Alle südspanischen Hunde werden nach einem umfangreicheren Procedere getestet, da dort mehr und andere Erreger vorkommen. Die Tests umfassen:

Die Laborauswertungen werden den Adoptivfamilien bei Übergabe des Hundes natürlich ausgehändigt.
 
Zur Leishmanioseerkrankung gibt es ein Forum unter http://www.leishmaniose-forum.com.
 
Schwer an Leishmaniose erkrankte Hunde nehmen wir nicht in die Vermittlung. Bei Hunden, die stabil sind oder eine gut handhabbare Ausprägung der Leishmaniose haben, entscheiden wir individuell, ob wir versuchen, diesen Hund in erfahrende Hände zu vermitteln. Auf jeden Fall ist es nicht mit der berühmten "einen kleinen Tablette am Tag" getan!
 
Ehrlichiose, Babesiose und Filarien sind normalerweise mit modernen Medikamenten gut zu behandeln
 
Impfungen
: Welpen sind altersgemäß geimpft. Alle erwachsenen Hunde haben eine aktuelle Tollwutimpfungen (gegen Tollwut ist nur eine einfache Impfung notwenig !) Alle erwachsenen Hunde haben mindestens die erste Mehrfachimpfungen z.B. mit Vanguard 7 oder einem äquivalenten Impfstoff. Wir bemühen uns, die Hunde auch noch der zweiten Mehrfachimpfung zu unterziehen (sogenannter Boostereffekt zur Grundimmunisierung), das klappt jedoch aus zeitlichen Gründen nicht immer. Auf jeden Fall reicht das Zeitfenster im Normalfall aus, um dem Hund hier in Deutschland die zweiten Impfung noch rechtzeitig verabreichen zu können. Sollte dies in einzelnen Fällen nicht möglich sein, weil die erste Impfung durch das Tierheim schon zu lange für den Boostereffekt zurückliegt, weisen wir Sie auf jeden Fall darauf hin. Aus reinen Vorsichtsgründen sollten dieser Hund dann (bitte im Einzelfall den Tierarzt um seine Meinung bitten) zum nächsten Impftermin - oder auch schon vorher - eine Grundimmunisierung erhalten. Einige Tierärzte vertreten jedoch heute die Auffassung, dass Hunde in Deutschland "überimpft" sind und eine einfache Impfung reicht. Unserer Auffassung nach ist eine Grundimmunisierung mit einer ersten Impfung und einer zweiten im Abstand von 4 bis max. 8 Wochen die sicherere Angelegenheit. Impfschäden, von denen berichtet wird, sind ausgesprochen selten. Bitte impfen Sie auch danach Ihre Hunde regelmäßig, um den Impfschutz aufrecht zu erhalten.
 
Aktuelle Info: Es gibt einen Tollwutimpfschutz, der anerkannterweise 3 Jahre wirkt!

Kastration:
Alle Hunde, die älter sind als ein Jahr, werden von uns kastriert vermittelt. Ausnahmen: Notfälle, medizinische Gründen, witterungsbedingte Gründe (bei eisigem Winter kastrieren wir keine im Tierheim lebenden Hunde ) und natürlich Welpen. Bei unkastriert vermittelten erwachsenen Hunden beteiligen wir uns mit einem Drittel der normalen Adoptionsgebühr an den OP-Kosten der späteren Kastration.

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