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Vida II

 

 

November 2013 geborene, kleine Galga, Tochter von Alma, Fränkisches Seenland

 

17.01.2017

Jetzt ging es doch ganz schnell! Vida hat eine neue Familie gefunden. Zwei Windhunde (Galga und Saluki), Katzen und liebe Menschen dazu. 

 

 

07.01.2017

Vida sucht ihre Familie.

Vida ist eine kleine, sehr vorsichtige Hündin. Sie vertraut erst mal niemand, außer sich selbst. Trotzdem hat sie in der letzten Zeit viele kleine Fortschritte gemacht, die wir ihr gar nicht so schnell zugetraut hätten.

Für uns sieht ihr Verhalten erst mal wie Panik aus, Angsthund eben. Aber Vida ist eher nur übertrieben vorsichtig. So läuft sie zum Beispiel im Haus die Treppen ganz selbstsicher rauf und runter. Sie springt von allein in den Kofferraum. Fährt wahnsinnig gern Auto. Sie akzeptiert den Gartenzaun als Grenze ihres Reiches, dort drinnen fühlt sie sich sicher und geborgen.

 

Doch zeigt sie in einer neuen, noch fremden Umgebung erst mal Angst, wenn es ums Spazieren gehen geht. Aus ihrem sicheren Bereich will sie erst mal nicht. Aber nach kurzer „Kennen-lern-Phase“ kommt sie ganz von allein zum Mantel anziehen, Halsband anlegen und zeigt auch Freude, wenn man mit ihr Gassi geht. Sie entspannt mit der Zeit immer mehr und schnüffelt gern und ausgiebig ihre Umwelt. Sie zeigt dabei auch wenig Jagdtrieb, macht an der Leine keinen Jagdversuch, bleibt lieber am Bein ihres Menschen. 

Die Katzen im Haus sind kein Problem für Vida, die Katzen dürfen bei ihr in der Kissenburg oder mit auf dem Sofa schlafen.

Sie hat auch keinerlei Probleme mit anderen Hunden, gern liegt sie Kopf an/auf Hintern mit ihren vierbeinigen Kollegen im Hundekorb oder auf dem Sofa.

Sie bindet sich auch schnell an ihre Bezugsperson, bleibt gerne in der Nähe, ist anfangs gern hintendran, um ja nicht verloren zu gehen.

An Türen zögert sie noch ab und zu, lässt uns Menschen gern den Vortritt.

Vida ist eigentlich stubenrein, sie zeigt an, wenn sie raus muss. Trotzdem gibt es in Stresssituationen Pfützen und Häufchen im Haus. Immer dann wenn sie alleine bleiben muss. Oder wenn sie unsicher wird. Daran muss ihre zukünftige Familie noch „arbeiten“, muss Vida die Sicherheit geben, die ihr im Moment noch manchmal fehlt.  Wenn man die Vorgeschichte von Vida kennt verzeiht man ihr dies aber sofort. Jetzt braucht sie einfach einen „sicheren Hafen“, dann wird Vida ganz bestimmt auch eine ganz besonders tolle Begleiterin werden.

 

 

 

 

13.12.2016

Vida sucht wieder ..... 

 

 

12.01.2016

 

Vida hat ihre Familie gefunden

 

 

23.02.2015

 

Neue Fotos.

 

 

update 03.02.2015

 

Vida ist immer noch sehr ängstlich, unsicher, vorsichtig, was uns Menschen anbetrifft. Auch fremde Hunde verunsichern sie noch sehr. In ihrer Gruppe hat sie sich inzwischen gut eingefunden, traut sich schon mal dazwischen, mit den anderen spielen jedoch geht noch nicht, zu sehr fürchtet sie „unter die Räder zu kommen“. Aber sie beobachtet, sitzt dabei gerne auf der Brüstung (hat sie ja so gelernt!) und schaut eben erst mal noch zu.

Inzwischen kann sie mit den anderen Hunden zusammen fressen, ich muss sie nicht mehr einzeln füttern. Anfangs hatte sie immer Angst vertrieben zu werden. Jetzt bleibt sie in meiner Nähe und ich helfe ihr einfach noch ein wenig, ihren Napf zu verteidigen.

 

update 18.01.2015

 

Vida ist eine ganz kleine Galga, ein Winzling zwischen den anderen Hunden in ihrer Gruppe. Sie zeigt sich uns Menschen gegenüber sehr vorsichtig, schüchtern und auch ängstlich, aber mit ein wenig Geduld, der richtigen Körpersprache kommt sie dann doch, zwischen den großen Hundekumpels, und man kann sie auch mal berühren und streicheln, aber alles noch ganz zart und vorsichtig. Körperlich ist sie gut drauf, das Fell ist weich und glatt.


In der Hundegruppe bewegt sie sich vorsichtig, hält sich noch aus allem raus, zeigt aber schon nach einem Tag, dass sie damit doch gut zurecht kommt und sich auch ganz langsam immer mehr  zutraut.

 

 

17.01.2015

 

Vida ist in Deutschland angekommen.

 

 

03.01.2015

 

Neue Fotos.

 

 

18.06.2014

 

Neue Fotos von Vida.

 


update 16.04.2014

 

Alma und Vida sind im Refugio der schweizer Kollegen angekommen. Beide haben noch große Angst vor den Menschen, aber die bestehende Hundegruppe gibt zumindest Alma etwas Sicherheit.

 

Der Zustand der kleinen Vida macht Sorge. Da sie kaum über Muskulatur verfügt, kann sie sich nicht lange auf den Beinen halten. Nach ein paar Schritten sinkt sie erschöpft zu Boden.

 

Jetzt werden die beiden erst einmal aufgepäppelt und dann können sie sich auf die Suche nach einem Zuhause machen.

 


15.04.2014

 

Vorgestern wurde wieder ein schwerer Fall von Misshandlung bekannt. In Lebrija, einem Ort zwischen Sevilla und Jerez de la Frontera, wurden von der SEPRONA 2 Galgas beschlagnahmt, die über Wochen auf einer Fensterbank im obersten Stockwerk eines leer stehenden Hauses gehalten worden waren. Dort harrten die Muttergalga Alma und ihre sich noch im Welpenalter befindende Tochter Vida auf dem spärlichen Raum zwischen herabgelassenen Rolläden und Fenstergitter aus.

Bereits seit Januar war der Halter der Hunde mehrfach durch einen Nachbarn angezeigt worden, worauf sich die Polizei mehrere Male dorthin begab, um sich einen Eindruck vom Zustand der Hunde zu verschaffen. Jedesmal rückten sie wieder ab ohne etwas zu unternehmen oder einen Bericht zu verfassen.

Eine Tierschützerin, die davon erfuhr, schaltete 2 Anwälte ein, die die SEPRONA informierten. Daraufhin wurden die Hunde befreit und umgehend in eine Tierklinik gebracht.

Ihr Zustand war grauenvoll, nicht nur unter hygienischen Gesichtpunkten. Die kleine Vida ist stark unterernährt, dehydriert, hat deutliche Muskelatrophie und große Angst vor Menschen. Sie wurde 12 h lang in der Tierklinik mittels Infusionen versorgt.
Der Zustand ihrer Mutter Alma ist ähnlich; bei ihr kommt noch eine ernste Entzündung der Luftröhre hinzu, deren Ursache man nicht kennt. Das führt dazu, dass sie alles, was sie isst, sofort wieder erbricht und überall blutige Speichelpfützen hinterlässt. Sie wurde mit Antibiotika, Entzündungshemmern und Gerinnungshemmern behandelt.

Alma ist gechippt, so dass der Besitzer ausfindig gemacht werden konnte. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen jungen Mann von 18 Jahren handelt. Das macht die Sache umso schlimmer, gibt man sich doch immer der Hoffnung hin, dass mit der jüngeren Generation ein Umdenken stattfinden und sich etwas ändern sollte. Die Mutter des jungen Manns unterstützt ihn, verteidigt ihn, und er sieht nicht ein, dass er etwas Unrechtes getan hat.

Ein Strafverfahren ist nun eingeleitet (wird sich aber etwas hinziehen, da wir uns in der Karwoche befinden) und die Hunde befinden sich in der Obhut der Tierschützer.

Videos:

https://www.facebook.com/photo.php?v=865589780134728&set=vb.100000511413932&type=2&theater

https://www.facebook.com/photo.php?v=865588823468157&set=vb.100000511413932&type=2&theater


Die beiden Galgas sind nun in Sicherheit, sie gehen zuerst zu Tierschutzkollegen, werden dort weiter tierärztlich versorgt und aufgepäppelt und sobald die gerichtliche Freigabe kommt, dürfen sie nach Deutschland reisen. Momentan freuen wir und unsere Kollegen uns über Paten, die helfen, die beiden durch die "Wartezeit" zu bringen und die TA-Kosten zu bezahlen. Ein schweizer und ein deutsches Konto stehen für finanzielle Hilfe zur Verfügung. Details über die schweizer Bankverbindung gibt es per Email.

 

Danke im Namen von Alma und Vida.

 

 

 

 

(Mausklick auf die Bilder vergrößert diese!)

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